Tesla PC
Tesla - High Performance Computer
ab 2009 erwarten uns von Nvidia die Super Computer (in den Medien auch als Tesla PC)
Tesla - so heisst das neue High Performance GPGPU-Produkt von Nvidia.
Es besteht aus internen PCIe-Karten und externen HPC-Systemen mit den Bezeichnungen C870, S870 und D870. Die interne Variante C870 besteht aus einer PCI Express 16x-Karte ohne Videoausgabe, auf der eine GPU aus der GeForce 8-Familie sitzt. Wie normale GeForce 8800-Karten hat auch die C870 zwei PCIe-Stromanschlüsse und benötigt ca. 170 Watt maximal. Laut Nvidia besitzt die C870 518 Gigaflops Rechenkraft.
Der Tesla S870-Server besitzt vier parallel arbeitende GPUs, bietet eine Rechenleistung von zwei Teraflops und benötigt bis zu 800 Watt. Der D870 schliesslich hat nur zwei, aber dafür schnellere GPUs mit ebenfalls zwei Teraflops Leistung und einem Energiebedarf von 550 Watt. Ausserdem wird der D870-Server im stapelbaren 1U-Gehäuse ausgeliefert.
Die Tesla-Produkte sind für Rendering, medizinische Forschung und komplexe Datenverarbeitung gedacht, da GPUs bei paralleler Verarbeitung von Daten westentlich effektiver sind als Standard-Prozessoren. Die Preise für Tesla liegen zwischen 1.499 US-Dollar für die C870-Karte und 12.000 US-Dollar für den S870-Server. Der D870 kostet 7500 US-Dollar.
Gaming-PC-Technik führt zum Supercomputer für daheim
Die Entwicklung schneller Grafik-Chips wurde vor allem vom Gaming-PC-Markt getrieben. Nun ermöglichen Grafik-Prozessoren erstmals einen Supercomputer, der weniger als 10.000 Dollar kostet.
Nvidia hat die ersten leistbare Supercomputer-Plattform vorgestellt. Der Tesla Personal Supercomputer ermöglicht Rechner, die gerade einmal so groß sind wie ein normaler PC, unter 10.000 Dollar kosten und mit 960 Kernen rund 4 Millionen Rechenschritte pro Sekunde bewältigen. Möglich wird diese Leistungsfähigkeit durch vier Grafik-Prozessoren (GPUs). Die Entwicklung der GPU wurde bisher vor allem für den Gaming-PC-Markt vorangetrieben.
"Die Gamer der Welt haben die Entwicklung dieses Supercomputers finanziert", meint Ian Watson, ein Chemiker eines Pharma-Konzerns der Supercomputer für die Forschung einsetzt, gegenüber Computerworld. Auf Basis des Tesla-Personal-Supercomputer-Systems produzieren unter anderen Dell und Western Scientific leistungsstarke PCs für den Einsatz in kleineren Forschungseinrichtungen. Die Rechner sind besonders für die Paralellisierung verschiedener leistungsintensiver Aufgaben wie Visualisierung, medizinische Forschung und Produkt Design gedacht.
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